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Aktuelles

Neustadt in Sachsen, 23. Mai 2016

Offizielle Fertigstellung des Stadtparks nach der Parkteichsanierung

Anlässlich des ASB Kinder- und Familienfests wurde am 21. Mai 2016 offiziell die Fertigstellung der Parkteichrandsanierung durch den Bürgermeister Peter Mühle bekannt gegeben. Mit einem kleinen geschichtlichen Rückblick über die Entstehung des Parks im Jahr 1892 begann er seine Rede über eines der schönsten Kleinode unserer Stadt. Die Sanierungsarbeiten waren aufgrund des desolaten Zustands der Holzfaschinen dringend notwendig. Im Oktober 2015 begannen die Bauarbeiten mit dem Ablassen des Wassers und dem Umsetzen der beiden Schwäne an den Promenadenweg. Im Plan stand das anschließende Entschlämmen der beiden Teiche. Leider waren die Witterungsbedingungen, nämlich Frost, bis Mitte Januar nicht gegeben, so dass erst zu diesem Zeitpunkt begonnen werden konnte. Danach gingen die Arbeiten zügig voran. Die Ufer beider Teiche erhielten eine Natursteinetrockenmauer. Am 11. Mai 2016 konnten die Arbeiten beendet werden und damit begann das Befüllen des großen Teichs. Insgesamt wurden 249 000 EUR mit Hilfe von Fördermitteln investiert.

Fertigstellung Parkteichrand

Gemeinsam mit der Geschäftführerin der Sebnitztal Bau GmbH, Sabine Lehnung (Foto oben), setzte der Bürgermeister erstmalig die Fontäne nach den Sanierungsarbeiten in Gang. Dabei kündigte er weitere notwendige Maßnahmen an, vor allem an den Bogenbrücken. Durch die Bauarbeiten mussten einige Bäume und Sträucher weichen. Die Ersatzpflanzungen werden dafür im Herbst durchgeführt. Abschließend versprach er im Jahr 2017, anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Parks, ein kleines Fest zu veranstalten.

Zwei neue Schwäne haben Einzug gehalten und „Hansi“ hat seinen Alterssitz

neues SchwanenpaarWährend der Baumaßnahme wurden die beiden Altschwäne auf den Feuerlöschteich an der Promenade umgesetzt. Eigentlich war geplant, die beiden Tiere nach der Beendigung der Arbeiten wieder in den Park zurückzubringen. Während des Aufenthalts im Ausweichquartier hat aber wahrscheinlich ein Fuchs die Schwanenfrau angegriffen und tödlich verletzt, so dass der Schwan, auch „Hansi, genannt, nun ohne seine Gefährtin auskommen muss. Aus der Übergangslösung ist nun eine Dauerlösung geworden. Zurück in den Stadtpark kann der Schwan nicht mehr, denn dort sind am 13. Mai zwei Jungschwäne eingezogen. Nach umfangreichen Überlegungen und ausführlichen Gesprächen mit Experten hat sich die Stadtverwaltung dazu entschieden, den Feuerlöschteich an der Promenade als Altersitz für das nunmehr 26 Jahre alte Tier zu deklarieren und herzurichten. Gründe dafür sind, dass die Jungschwäne und der Altschwan nicht miteinander auskommen, sich sogar bekämpfen würden. Auch eine neue Schwanenfrau kam nicht infrage, da Schwäne sich nur einmal im Leben binden. Der kleine Parkteich ist ebenfalls nicht geeignet, da die Abgrenzung einen enormen Aufwand bedeutet hätte und aus denkmalschutzrechtlichen Gründen sehr schwierig gewesen wäre. Mit der Zeit hat sich der Altschwan an sein neues Zuhause gewöhnt. In einigen Tagen wird der Städtische Bauhof einen Zaun bauen, um ihn besser zu schützen und er wird natürlich auch weiterhin von den zwei Bauhofmitarbeiterinnen Burgunda Protze und Petra Böhme liebevoll betreut.

Das neue Schwanenpaar, das inzwischen unseren Parkteich (Foto) ziert, wurde per Hand aufgezogen und ist deshalb an Menschen gewöhnt. Gesponsert hat die beiden Jungtiere der Rassegeflügelzüchter Gotthard Mutscher. Ein herzliches Dankeschön dafür. Bürgermeister Peter Mühle hat sogar eigenhändig den ersten Schwan ins Wasser gesetzt. Hoffen wir, dass sich die Tiere gut einleben werden und bald auch Nachwuchs bekommen.

Namen für unsere neuen Schwäne gesucht

Im Rahmen der offiziellen Fertigstellung des Parkteichs am 21. Mai 2016 bat der Bürgermeister unsere sechs Kindertagesstätten, sich einen Namen für die beiden Tiere zu überlegen. Also, liebe Kinder, bis zum 30. Juni 2016 besteht die Möglichkeit, dazu. Der Gewinner erhält auch eine kleine Überraschung. Macht mit, wir sind schon sehr gespannt auf Eure Ideen.

Neustadt in Sachsen, 17. Mai 2016

Einweihung im Arthur-Richter-Park nach fertiggestellter Parkteichrandsanierung

Bereits Mitte vergangener Woche erfolgten die Abnahme der Sanierungsarbeiten und anschließend das Befüllen des großen Parkteichs.
Bei der Maßnahme wurden beide Teiche entschlammt und die kompletten Randbereiche mit Steinsatz befestigt. Währenddessen renovierte der Städtische Bauhof das Schwanenhaus. Das neue Domizil befindet sich jetzt in der Mitte des Teiches, um es besser zu schützen. In den letzten Jahren wurde das Gelege der Schwäne oft von anderen Tieren geplündert.
Deshalb gab es wenig Nachwuchs.

Am 21. Mai findet um 11:45 Uhr im Rahmen des Kinder- und Familienfests des ASB MehrGenerationenHauses die offizielle Inbetriebnahme nach der Fertigstellung der beiden Teiche durch den Bürgermeister statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Viele haben bestimmt schon beobachtet, dass am vergangenen Freitag ein junges Schwanenpaar Einzug gehalten hat. Näheres darüber und was mit unserem 23 Jahre alten Schwan wird, wird demnächst bekanntgegeben.

Restarbeiten bei der Sanierung der Randeinfassungen

Letzte Arbeiten im Arthur-Richter-Park in der vergangenen Woche vor dem Befüllen vergangene Woche

Neustadt in Sachsen, 13. Mai 2016

Neue Schlauchpflegeanlage in Betrieb

Nach der Renovierung des Schlauchwaschraums im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt in Sachsen wurde in der zweiten Maiwoche die neue Schlauchprüfanlage durch die Firma Bockermann errichtet.

Die alte Maschine aus dem Jahr 1997 konnte nicht mehr repariert werden. Die Finanzierung der Gesamtkosten von 66.000,00 Euro erfolgte mit fünfzigprozentiger Förderung durch den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Gemäß der Feuerwehrdienstvorschrift 2 und der Prüfgrundsätze 305-002 DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) sind Feuerwehrdruckschläuche regelmäßig zu prüfen. Ordentlich geprüfte Feuerwehrdruckschläuche sind an der Einsatzstelle ein wichtiges Instrument für schnelles und sicheres Vorgehen der Kameraden im Brandeinsatz. Im Feuerwehrgerätehaus Neustadt werden alle Druckschläuche der Ortsfeuerwehren der Stadt gewaschen, geprüft, getrocknet und gelistet.

Durch den Einbau der neuen Prüfanlage konnten die Arbeits- und Sicherheitsbedingungen für die Feuerwehrkameraden stark verbessert und erhöht werden. Der Schlauch- und Gerätewart, Kamerad Bernd Grahlow, und der stellvertretende Gemeindewehrleiter für Technik, Kamerad Kay-Uwe Rehn, erhielten durch die Monteure der Firma Bockermann eine Einweisung in die neue Anlage. Jeder Schlauch ist mit einem Barcode versehen und in die Schlauchsoftware eingepflegt.

Die Prüftätigkeiten mussten sofort begonnen werden, da durch die vergangenen Brandeinsätze einige hundert Schläuche liegen geblieben sind, welche nun aufgearbeitet werden. Na dann „Gut Schlauch“!

Schlauchpflegemaschine

Kamerad Bernd Grahlow beim Reinigen eines Schlauches

Neustadt in Sachsen, 29. April 2016

"Gut behütet" Die Mode der Neustädter

Bis zum 31. Juli 2016 präsentiert das Stadtmuseum eine Ausstellung, die sich mit dem kurzweiligen Thema Kleidung und Mode auseinandersetzt.

Sonderausstellung Kleider
Am Beginn erwartet den Besucher eine kurze Zeitreise durch die Mode der vergangenen Jahrhunderte. An einem Zeitstrahl kann man verfolgen, was die Frauen und Männer damals im Laufe der Zeit für Kleidung trugen. Am Ende des Zeitstrahls erhält man Informationen zu Schneidern und Schneiderinnen in Neustadt, denn die kleine Stadt hatte im Jahr 1930 immerhin zwei Hutmacher, 26 Schneider und 19 Schneiderinnen zu bieten.
In zwei großen Standvitrinen kann der Besucher sich näher in den Bereich Hutmode vertiefen und die vielen ausgestellten Beispiele betrachten.

Kern der Ausstellung sind aber Kleidungsstücke aus Neustädter Haushalten aus der Zeit zwischen 1780 und 1980. Neben Kleidern, Blusen, Fracks und Herrenanzügen fehlen natürlich die vielfach gestopften Seiden- und Wollstrümpfe nicht, ebenso die Muffs und uns heute seltsam altmodisch anmutende Unterwäsche. Und das Highlight am Ende? Entscheiden Sie selbst, ob es die Damenschuhe aus dem Jahr 1780 sind oder doch die Dederonschürze in lila!

Wir, als Team des Stadtmuseums, freuen uns auf viele interessierte Besucher.

Öffnungszeiten Stadtmuseum, Malzgasse 7:
Dienstag - Donnerstag 10:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr
Freitag 10:00 - 12:00 Uhr
und am Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen von 14:00 - 17:00 Uhr

Neustadt in Sachsen, 25. April 2016

Winterlinde im Schlosspark gepflanzt

Anlässlich des Tags des Baumes pflanzte Bürgermeister Peter Mühle gemeinsam mit Mitgliedern der Ortsgruppe Neustadt/Langburkersdorf vom BUND Sachsen e. V. am 23. April 2016 eine Winterlinde im Schlosspark Langburkersdorf. Die Winterlinde ist „Baum des Jahres 2016“.
Das gepflanzte Exemplar weist bereits eine stattliche Größe auf und wurde dreimal in der Baumschule umgesetzt. Die mehrfache Umsetzung erfolgt, um den Baum „abzuhärten“ und ein problemloses Anwachsen zu gewährleisten.
Der Verein spendete 100,00 EUR, den Rest finanzierte die Stadt Neustadt in Sachsen. Ein herzliches Dankeschön dafür.

Der Tag des Baumes entstand bereits Mitte des 19. Jahrhunderts im baumarmen Nebraska. Am 27. November 1951 beschlossen die Vereinten Nationen den Tag des Baumes. Er soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten. Der deutsche "Tag des Baumes" fand erstmals am 25. April 1952 statt. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesinnenminister Robert Lehr, pflanzten gemeinsam im Bonner Hofgarten einen Ahorn.

Seitdem wird er bundesweit begangen. Ein Dankeschön geht noch einmal an die Mitglieder der Ortsgruppe Neustadt/Langburkersdorf vom BUND Sachsen e. V. für diese schöne Geste und gleichermaßen an den Städtischen Bauhof.

Winterlinde im Schlosspark gepflanzt

Bürgermeister Peter Mühle pflanzte gemeinsam mit Mitgliedern der Ortsgruppe Neustadt/Langburkersdorf vom BUND Sachsen e. V. Susanne Hille (rechts) und Sylvia Wirthgen (2. v. rechts) eine Winterlinde

Neustadt in Sachsen, 25. April 2016

Neustadt blüht auf und dreht am Goll´schen Rad

Eröffnung Frühlingsfest 2016Bei recht kühlen Temperaturen, Sonnenschein und sogar einigen Schneeschauern fand am 24. April 2016 das Frühlingsfest „Neustadt blüht auf“ statt. Um 13:00 Uhr eröffneten Bürgermeister Peter Mühle und die Vorsitzende des Gewerbevereins „Gemeinsam für Neustadt“ e. V., Kathrin Vogel, die Veranstaltung auf der Bühne. Die Besucher erwartete wieder ein buntes Frühlingsprogramm mit vielen Höhepunkten. Schön geschmückte Blumenstände und handwerkliche Vorführungen luden zum Verweilen und Schauen auf dem Marktplatz ein. Für die Kinder gab es neben den lustigen Clowns, Kiki, dem Maskottchen der Mariba Freizeitwelt, ein vielfältiges Angebot, angefangen von Hüpfburgen bis hin zum Schminken, Ponyreiten oder Basteln. Nicht zu vergessen, das Jugendensemble Campanella und die Band Insearch, die die Gäste mit ihren musikalischen Darbietungen begeisterten. Ein Dankeschön auch an alle Fachgeschäfte für die tolle Modenschau und an die Models, die trotz Kälte und Schnee ihre Kollektionen professionell vorführten.

Der besondere Höhepunkt
Wettstreit um das schnellste „Goll'schen Rad“


Der besondere Höhepunkt an diesem Tag war natürlich wieder das historische Stadtspektakel. Um 15:00 Uhr startete erneut der große Wettstreit um das schnellste Goll'sche Rad. Natürlich wurden die Wettkampfteilnehmer in bewährter Weise von Dr. Steffen Fleischer sowie seinem Team Birgit und Ivonne darauf vorbereitet und betreut. Die beiden Wettkampfreporter Biebs und Grundti heizten die Läufer und das Publikum kräftig an. Danach ging der aufregende Wettkampf los.
Alle Teilnehmer gaben in den fünf Runden wieder ihr Bestes. Dazwischen klärte der Theaterverein unserer Schilleroberschule die Gäste über die historische Geschichte des Goll´schen Rads „uff Säggsch“ auf, was den Schülern hervorragend gelang. Auch die Neustädter Ortswehr sorgte in bewährter Weise mit ihrer Spaßeinlage für Stimmung.

Wettkampf Gerstenberg - RaumEs war ein sehr spannendes Rennen. Um Platz 3 kämpften Uwe Weber vom Verein „Neustadt für Neustadt e. V.“ und Kay Hennig von der Ortswehr Krumhermsdorf. Im Finale standen sich erneut die beiden schnellsten Läufer, Steffen Raum vom Schim´schen Heimatverein und Thomas Gerstenberg, diesmal für die Feuerwehr Neustadt, gegenüber. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, welches Steffen Raum knapp gewann, so dass der Pokal dieses Mal schon wieder nach Schönbach geht.

Im Einzelnen sieht die Plazierung der ersten vier Gewinner so aus 1. Platz Steffen Raum - Schim´scher Heimatverein e. V., 2. Platz Thomas Gerstenberg - FFw Neustadt, 3. Platz Kay Hennig FFw Krumhermsdorf.

Herzlichen Glückwunsch den Siegern und ein ganz großes Dankeschön an alle Teilnehmer fürs Mitmachen.

Teilnehmer Radrennen 2016

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Neustadt in Sachsen, 15. April 2016

Brückenbau in Polenz, Niederottendorf, Gewässerarbeiten "Am Stadel"

Brücke Polenztalstraße 96 im Ortsteil Polenz

Ab 2. Mai 2016 beginnen die Arbeiten an der Brücke in Höhe der Polenztalstraße 96 (Schmiede) im Ortsteil Polenz. Nach dem Rückbau der Kappen und des Straßenaufbaus wird die Oberbauplatte saniert und neu abgedichtet. Der Bau erfolgt unter Vollsperrung. Der Verkehr wird über die Brücke bei der Bäckerei Mikat umgeleitet. Bis Ende Juni 2016 werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

Brücke Bischofswerdaer Straße 250 im Ortsteil Niederottendorf

Eine weitere Maßnahme, die derzeit vorbereitet wird, ist der Ersatzneubau der Brücke in Höhe Bischofswerdaer Straße 250 im Ortsteil Niederottendorf. Die Vergabe der Bauleistungen erfolgte bereits am 5. April 2016 im Technischen Ausschuss. Der geplante Maßnahmenbeginn ist der 9. Mai 2016. Die neue Brücke wird mit einer lichten Weite von 3 m, einer Fahrbahnbreite von 3,50 m und beidseitigen Kappen mit einer Breite von 0,75 m hergestellt. Der Bau erfolgt unter Vollsperrung. Der Verkehr wird stromaufwärts über die benachbarte Brücke umgeleitet. Die Fertigstellung ist für Ende Juli 2016 geplant.

Gewässerarbeiten „Am Stadel“, Ortsteil Oberottendorf

Ab dem 2. Mai beginnen ebenfalls die Arbeiten zur Böschungserneuerung „Am Stadel“ im Ortsteil Oberottendorf. Der betroffene Abschnitt verläuft hinter der Bäckerei Thomschke bis zur Straßen- und Gehwegbrücke „Am Stadel“ in Höhe Fleischerei Caspar. Die Maßnahme wird bis Anfang Juli 2016 realisiert.

Neustadt in Sachsen, 09. April 2016

Ungarische Delegation zu Besuch

Zur Erinnerung ihres Besuchs in Neustadt in Sachsen pflanzte die ungarische Delegation einen Baum im Stadtpark

Am 8. April 2016 besuchten 44 ungarische Gäste Neustadt in Sachsen. Der ortsansässige Ungarisch-Sächsische Kulturverein Neustadt e. V. betreute die ehemaligen Landsleute, die alle eine besondere Erinnerung mit unserer Stadt verbindet. In ihrer Jugend waren sie im Rahmen eines Arbeitskräfteabkommens zwischen der DDR und Ungarn im damaligen Kombinat Fortschritt Landmaschinen tätig. Janos Gilicze, der selbst einmal hier war, gab einen Einblick in die vergangene Zeit. Bereits im Jahr 1968 kamen erste Jugendliche nach Bautzen, die zuerst in Singwitz und später, im Jahr 1971, hier in Neustadt in Sachsen, arbeiteten. Bis zum Jahr 1983 konnten 1.700 ungarische Arbeitskräfte registriert werden. Viele gingen zurück in ihre Heimat, einige blieben und gründeten eine Familie.

Bürgermeister Peter Mühle begrüßte die Besucher. Gemeinsam besichtigte er mit ihnen den Wohnmobilhersteller Capron, der heute seinen Sitz im ehemaligen Fortschrittwerk hat, wo viele der Anwesenden einmal gearbeitet haben.

Als Dank für diese unvergessliche Zeit pflanzten die Gäste am Nachmittag zusammen mit den Vereinsmitgliedern im Arthur-Richter-Park am Eingang zum ehemaligen Emaillierwerk eine Winter-linde. Sie soll ein Symbol der Ewigkeit sein, für die weitere Entwicklung und das Gedeihen der Stadt.

Zum Andenken an diesen Besuch brachte Istvan Pajko, Vorsitzender des Ungarisch-Sächsischen Kulturvereins Neustadt e. V., eine Tafel an den neu gepflanzten Baum an. Der Bürgermeister dankte für diese schöne Geste.

Am Abend trafen sich alle in gemütlicher Runde und ließen diesen schönen Tag mit vielen angeregten Gesprächen und Erinnerungen gemeinsam ausklingen.

Ungarische Gäste pflanzen Baum zur Erinnerung

Mit Bürgermeister Peter Mühle pflanzten die ungarischen Gäste den Baum, v. l. Márta Gergely, Bürgermeister Peter Mühle, Istvan Pajko, Lolos Csörgö und Janos Gilicze

Neustadt in Sachsen, 14. März 2016

Einreichung von Fördermittelanträgen für Investitionen aus dem ELER - Budget der LEADER - Region „Sächsische Schweiz“

Das Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum ist das Programm zur Umsetzung des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Sachsen. Es ist das zentrale Finanzierungsinstrument der EU in den Bereichen Landwirtschaft und ländlicher Raum und zielt auf eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums in der gesamten Gemeinschaft ab. Es leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verwirklichung folgender Ziele:

Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft, Gewährleistung der nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen, Klimaschutz und Erreichung einer ausgewogenen räumlichen Entwicklung der ländlichen Wirtschaft und der ländlichen Gemeinschaften, einschließlich der Schaffung und des Erhalts von Arbeitsplätzen.

Mit der Genehmigung der LEADER-Entwicklungsstrategie für die Region „Sächsische Schweiz“ besteht nunmehr die Möglichkeit Fördermittelanträge einzureichen.

Wer sich dazu informieren möchte, kann dies tun auf der Internetseite des Verein Landschaf(f)t Zukunft e.V. unter oder unter http://www.re-saechsische-schweiz.de.


Dort können in der LEADER-Entwicklungsstrategie und den dazugehörigen Anlagen die Förderthemen und Maßnahmen ausführlicher nachgelesen werden. Die Förderprojekte müssen bis 20.05.2016 beim Regionalmanagement „Sächsische Schweiz“, Siegfried-Rädel-Straße 9, 01796 Pirna eingereicht werden.

Informationen können Sie auch im Amt für Stadtentwicklung und Bauwesen unter Tel. 03596 569266 270 erhalten.

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