Neustadt in Sachsen, 04. Mai 2020

Das Kriegsende in Neustadt in Sachsen

Eine Ausstellung zu den Ereignissen der letzten Kriegstage und Nachkriegstage im Mai 1945

Am 8. Mai 1945, vor 75 Jahren, kapitulierte Deutschland bedingungslos. Damit endete nach mehr als fünf Jahren der zweite Weltkrieg, der auf der ganzen Welt über 65 Millionen Menschen das Leben kostete. Die Stadt Neustadt in Sachsen blieb, abgesehen von den Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben, die der Krieg mit sich brachte, bis in die letzten Kriegstage von Kämpfen und Zerstörungen verschont.
Am Abend des 8. Mais, nach der offiziellen Kapitulation Deutschlands, wurden Teile der Stadtbebauung in Brand gesteckt, es wurde geplündert und vergewaltigt, vieles zerstört. Der Durchzug polnischer Soldaten verwandelte die Stadt in ein Trümmerfeld. Aber wie kam es dazu? Wie haben Bewohner das Kriegsende in Neustadt erlebt? Welche Folgen hatten die Ereignisse der Tage vom 8. bis zum 12. Mai? Diesen und anderen Fragen geht das Stadtmuseum in der neuen Sonderausstellung „Das Kriegsende in Neustadt in Sachsen“ nach. Eine chronologische Abfolge der Ereignisse, Augenzeugenberichte, Fotografien, Dokumente und Objekte geben Einblick in die Ereignisse der Tage vom 8. bis zum 12. Mai 1945, aber auch darüber hinaus. Im Mittelpunkt stehen nicht militärische Aktionen, sondern das persönliche Erleben der betroffenen Menschen, ihre Gefühle, ihre Ängste, aber auch ihre Hoffnungen.

75 Jahre Kriegsende
Die Ausstellung steht bis zum 2. August 2020 für Besuche offen. Bitte denken Sie bei Ihren Planungen daran, dass das Museum am Himmelfahrtstag, dem 21. Mai 2020, geschlossen bleibt.


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