Neustadt in Sachsen, 28. April 2020

Kirschallee 2 - eine Großbaustelle

Das Gebiet der Kirschallee 2 gleicht derzeit einer Großbaustelle – ein beeindruckendes Bild, bei dem viel Technik auf beiden Ebenen zum Einsatz kommt.

Bereits im vergangenen Jahr begann die Revitalisierung der Industriebrache Kirschallee 2. Ein besonderer Höhepunkt, an den sich sicherlich viele erinnern, war dabei die Sprengung des 102 Meter hohen Spannbetonschornsteins am 25. September 2019 als einer der letzten Zeitzeugen zur Geschichte des Neustädter Fortschrittwerkes.
Ab diesem Zeitpunkt wurde die bestehende Altsubstanz weiter zurückgebaut. So verschwanden neben dem niedergelegten Schornstein alle ehemaligen Ruinen und Gebäude, auch die auf der oberen Ebene. Bedingt durch den milden Winter konnten die Arbeiten zum Verlegen der Schmutz- und Regenwasserkanäle und die Erweiterung des Regenwasserrückhaltebeckens begonnen werden. Abgeschlossen ist der Einbau der notwendigen Löschwasserzisterne. Auch das Verlegen der Trinkwasserleitung ist im vollen Gange.

Weiterhin erfolgten vorbereitende Arbeiten für die neu anzulegende Erschließungsstraße. Diese wird das höher liegende Plateau erschließen und verläuft teilweise auf der Trasse der Radwege.

Erdaushub Kirschallee 2
Erdhubarbeiten für neue Erschließungsstraße


Die größte Herausforderung des Vorhabens war und ist die fachgerechte Beseitigung der Altlasten, hier insbesondere der mit Altöl kontaminierten Flächen, wo sich das Öl in einem Bereich bis fünf Meter Tiefe in der Erde befand.

Parallel zu den vorgenannten Arbeiten erfolgten Ausgleichsmaßnahmen. So wurden im Ortsteil Polenz ein Teich und ein Bachlauf renaturiert sowie Bäume am Ortseingang von Polenz und auf dem Schäfersteig in Krumhermsdorf gepflanzt. Bestandteil ist auch das leichte Durchforsten der Böschungsbereiche am Standort Kirschallee.

Ersatzpflanzung Kirschallee im OT Polenz
Ersatzpflanzungen am Ortseingang von Polenz


Sowohl zeitlich als auch finanziell laufen die Arbeiten im Plan. Es ist absehbar, dass diese im Herbst 2020 abgeschlossen und die Flächen anschließend vermarktbar sind. Eine Parzelle wurde im März 2020 bereits an ein Unternehmen veräußert. Dieses wird den vorhandenen Bürocontainer sowie die Halle, die sich auf der oberen Ebene befinden, weiter nutzen.


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