Rugiswalde ist im 12. Jahrhundert von fränkischen Siedlern als kleines Waldhufendorf gegründet worden.
Die durch die Oberlausitzer Grenzurkunde von 1223 festgelegte Grenze verlief anscheinend längs des Fronbaches ins Tal hinab. 1413 wird Rugiswalde erstmals in der Chronik erwähnt.
Die Besitzer von Schloß Burkersdorf waren auch die Herren von Rugiswalde.
Der Ort erstreckt sich in der breiten oberen Talmulde des Fronbaches zu Füßen des 537 m hohen Ungerberges bis zur nordböhmischen Grenze.
Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes gehören u. a. der Ungerberg mit Aussichtsturm, die kleinste Kirche Sachsens und die Triangulierungssäule, die 1885 errichtet wurde, um auf den hier verlaufenden 51. Breitengrad hinzuweisen.
Der Skihang liegt etwa 450 m über dem Meeresspiegel und gilt als relativ schneesicher. Er ist mit einer Lichtanlage, einer Pistenraupe und einem Schneemobil ausgestattet. Durch eine Schneekanone kann auch an kalten Wintertagen künstlicher Schnee erzeugt und somit der Skibetrieb gesichert werden.
Im Zentrum von Rugiswalde
ist ein neuer Dorfplatz mit dem neu restaurierten Info-Turm entstanden. Er lädt Wanderer und Radfahrer zu einer Ruhepause ein, um sich an der schönen Landschaft und dem neu Entstandenen zu erfreuen.
Der Radweg "Rund um Neustadt" führt über den Unger durch Rugiswalde weiter nach Langburkersdorf in eine sehr waldreiche und verkehrsarme Region. Ebenfalls wurde ein Radweg nach Sebnitz neu gebaut, der von den Radfahrern rege genutzt wird.
Am Steinweg befindet sich das "Waldparkstadtion" mit dem 2003 erbautem Mehrzweckgebäude, in dem Vereinsversammlungen stattfinden und das auch für Familienfeiern, Abschlussfeiern von Schulklassen und ähnliche Veranstaltungen genutzt werden kann.
Die gemütliche, überdachte Grillecke neben dem Mehrzweckgebäude und das neu angelegte Beach-Volleyballfeld sind besondere Anziehungspunkte.