Rückersdorf

Gemeindezentrum RückersdorfRückersdorf gehört nach der Oberlausitzer Grenzurkunde von 1223 bereits zum bischöflich-meißnischen Gebiet. Der Ort wurde als Waldhufendorf am Dorfbach Losse gegründet und liegt in einem Tal, dass vom Wachberg, Tannenberg und Haselberg umrahmt ist.
Rückersdorf gehörte zum bischöflichen Amt Stolpen und kam mit diesem 1559 in kurfürstlichen Besitz. Der Ort besaß 1495 bereits eine spätgotische Kapelle, die aber bei einem Brand vernichtet wurde. Sie wurde 1766 in der heutigen Form wieder aufgebaut.

Der zumeist landwirtschaftlich genutzte Gemeindeflur wird heute hauptsächlich von Wiedereinrichtern bewirtschaftet. Rückersdorf wurde 1997 als Förderdorf in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Sachsen aufgenommen.

Zahlreiche Erneuerungen an Privathäusern konnten bereits durch diese Förderung vorgenommen werden, so auch die Sanierung des neuen Gemeindezentrums mit Kegelbahn, dessen Einweihung im Juni 1998 erfolgte.
Mit der Schaffung des Dorfplatzes vor dem Gemeindezentrum sind Park- und Freiflächen sowie ein Kinderspielplatz entstanden.

Blick auf Rückersdorf