Sehenswertes der Stadt Neustadt in Sachsen

Altes und Neues liegen in Neustadt in Sachsen eng zusammen: Unser historischer Stadtkern, alte Bürgerhäuser, Jahrhunderte alte Tradition, eine hochentwickelte Infrastruktur, vollständig erschlossene Gewerbegebiete und Eigenheimstandorte mit hohem Wohnkomfort.

Beim Besuch von Neustadt werden Sie eine moderne Kleinstadt erleben, die städtebaulich durch die Gründerzeit im 19. Jahrhundert geprägt ist.
Aber auch mit modernen Neubauten blieb der kleinstadttypische Charakter mit dem Markt als städtischer Mittelpunkt und den gepflegten Parks erhalten.

Der größtenteils sanierte historische Stadtkern ist der Mittelpunkt der Stadt und bietet dem Besucher neben Gaststätten und Einkaufsmöglichkeiten viel Sehenswertes. Hervorzuheben ist das 300 Jahre alte Rathaus und die in unmittelbarer Nähe stehende Postdistanzsäule von 1729 (restauriert im Februar 2008).

Typisch für Neustadt in Sachsen sind gepflegte Parkanlagen im Zentrum der Stadt und idyllische Wege in ruhiger, waldreicher Umgebung.

Zu jeder Jahreszeit lohnt sich ein Spaziergang durch den Arthur-Richter-Park, der 1891/ 92 auf dem Wiesengelände am Schützenhaus angelegt und 1992 zum 100-jährigen Jubiläum saniert wurde. Er ist mit seinen seltenen Gehölzen wie dem Tulpenbaum, den Gingkobäumen und Platanen, der Hemlocktanne und weiteren Altbäumen unserer geografischen Breiten sowie der Teichanlage mit Springbrunnen und ihren gefiederten Bewohnern ein beliebtes Ziel, um sich zu entspannen.


Der am Bahnhof gelegene Theklapark bietet besonders im Frühling eine bunte Farbenpracht. Ein Denkmal erinnert an die Opfer des 1. Weltkrieges.



Eine besondere Sehenswürdigkeit, die das Stadtbild prägt, ist die St.-Jacobi-Kirche (Bild unten rechts). Der spätgotische Chorraum der Evangelisch-lutherischen St.-Jacobi-Kirche wurde um 1500 erbaut und ist vollständig erhalten. Das Kirchenschiff wurde 1883 bis auf die Grundmauern wegen Baufälligkeit abgerissen und danach von dem Dresdner Architekten Ludwig Möckel wieder errichtet. Nach nur anderthalbjähriger Bauzeit wurde die Kirche mit dem neuen Turm 1884 eingeweiht. In den letzten Jahren wurde die St.-Jacobi-Kirche einer umfangreichen Sanierung unterzogen.

Das Pfarrhaus in unmittelbarer Nähe der Kirche ist das älteste Gebäude Neustadts und war Wirkungsstätte des Pfarrers und Heimatforschers Wilhelm Leberecht Götzinger (1758-1818). Das Grab Götzingers befindet sich direkt neben dem alten Pfarrhaus. Seit der Restaurierung ist auch der Renaissance-Giebel wieder zu bewundern.

Die Römisch-katholische Kirche St. Gertrudis wurde 1926/27 nach Plänen des Bautzner Architekten Kucharz erbaut. Durch den Einfluss der Reformation ist in Neustadt vor allem die lutherische Lehre verbreitet. Aber mit dem Einsatz ausländischer Arbeitskräfte zum Eisenbahnbau Ende des 19. Jahrhunderts und in Folge der Kriegswirren vergrößerte sich auch ständig die katholische Gemeinde.
Auf dem Friedhof mit den Grabstätten bekannter Persönlichkeiten der Stadt ist besonders die 1901 im neugotischen Stil erbaute Friedhofskapelle sehenswert.

Sie wird für kirchliche und weltliche Trauerfeiern genutzt. In der kalten Jahreszeit dient sie der evangelischen Kirche als Winterkirche. Zu beachten ist das Auferstehungsfenster mit der Unterschrift:

"Entsetzet euch nicht, Ihr suchet Jesum von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, und nicht hier." Dieses echte Jugendstilfenster ist ein Werk des Dresdner Glasmalers Urban.