Neustadt in Sachsen, 17. August 2015

Weihe des neuen Wechselladerfahrzeugs

Die Fahrzeugweihe ist ein alter Brauch in unserer Region. Vor allem die Feuerwehren leben diese Tradition und lassen ein neues Fahrzeug vor dem ersten Einsatz segnen. Dabei wird es dem Schutzpatron der Feuerwehr, dem heiligen St. Florian, geweiht, der auch die Feuerwehrleute von jedem Einsatz sicher zurückbringen soll. So verhält es sich auch bei unseren Ortswehren.

Am 15. August 2015 fand anlässlich des Gerätehausfests der Neustädter Ortswehr die feierliche Weihe des neuen Wechselladertransporters statt. Der evangelische Pfarrer Sören Schellenberger segnete das Fahrzeug unter Anwesenheit von Bürgermeister Peter Mühle, Bürgermeister a. D. Manfred Elsner, Harald Simon, Vertreter des Feuerwehrverbands Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie der Kameradinnen und Kameraden der Gemeindefeuerwehr Neustadt in Sachsen.
Bereits am 26. Juni 2015 wurde das Wechselladersystem durch die Lieferantenfirma Heinz Meyer feierlich an den Bürgermeister sowie den Neustädter Ortswehrleiter im Volksbank-Stadion anlässlich des Kreisjugendfeuerwehrtags übergeben.

Das Wechselladersystem besteht aus einem Zugfahrzeug Iveco mit Allradantrieb sowie Hakenaufbau. Dazu gehören zwei Abrollbehälter. Das ganze System hat ein maximales Gesamtgewicht von 7,49 t. Damit wird es den Feuerwehrkameraden ermöglicht, auch ohne einen LKW-Führerschein fahren zu dürfen. Es ist das erste System dieser Art im Freistaat Sachsen für eine freiwillige Feuerwehr.

Ein besonderer Dank gilt hier dem Land Sachsen, der Landkreisverwaltung sowie dem Stadtrat der Stadt Neustadt in Sachsen, die alle die Visionen der Gemeindefeuerwehr unterstützt haben und die Umsetzung des Projekts mitgetragen und Fördermittel bereitgestellt haben. Derzeit wird die Ausschreibung für ein weiteres Wechselladerfahrzeug incl. zwei weiterer Abrollbehälter vorbereitet.

Taufe des Wechselladers

Natürlich bekam der Wechselladertransporter nach der Weihe durch Pfarrer Schellenberger auch eine Sekttaufe durch Claudia Gäbel auf den Namen „Nilpferd“, mit dabei v. l. Bürgermeister Peter Mühle, Pfarrer Sören Schellenberger, Ortswehrleiter Martin Kade sowie der Gemeindewehrleiter Gunter Anton


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